Göttingens Bildungslandschaft wird erweitert

CDU-Antrag auf Einführung einer Oberschule im Schulausschuss positiv beschieden

Göttingen soll am Standort der jetzigen Bonifatiusschule eine neue Oberschule bekommen. Das hat der Schulausschuss in seiner Sitzung am 24. Oktober entschieden. Aufgrund der von SPD und Grünen vor einigen Jahren initiierten Auflösung der Haupt- und Realschulen war eine eklatante Lücke in der Schullandschaft Göttingens entstanden. Nicht alle Schüler fühlten sich auf den noch verbliebenen Gymnasien und Gesamtschulen gut aufgehoben und konnten eine für sie geeignete weiterführende Schule finden.

Die CDU zeigt sich zufrieden mit dem nun beschlossenen Ergebnis einer ersten Weichenstellung für eine neue Oberschule, die verstärkt die Berufsorientierung in den Vordergrund stellt. Zumal mit diesem Modell einem ursprünglichen CDU-Antrag gefolgt wird.

„Wir konnten nach jahrelanger Diskussion einen Erfolg für Göttingens Bildungslandschaft erringen“, so das Schulausschussmitglied Wibke Güntzler. „Die Kooperation mit der Bonifatiusschule wird von einer breiten politischen und gesellschaftlichen Mehrheit getragen. IHK und Kreishandwerkerschaft unterstützten das Vorhaben nachdrücklich.“

Das Bistum Hildesheim hat signalisiert, diese Aufgabe in eigener Trägerschaft in Kooperation mit der Stadt Göttingen zu übernehmen, würde sich für alle Konfessionen und Glaubensrichtungen öffnen und wäre auch bereit, durch eine Namensänderung den Neubeginn nach außen zu verdeutlichen.

Dies sei eine gute Entscheidung für Göttingen, so die CDU. Der Standort dieser bereits etablierten Schule befinde sich in der Mitte der Stadt und sei gut erreichbar. Allen Schülerinnen und Schülern werde es schon ab dem neuen Schuljahr möglich sein, sich an der Schule in jedem Jahrgang und auch während eines laufenden Schuljahres anmelden zu können.

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