Kinder- und Jugendarbeit 2.0: Göttingen vernetzen

CDU mit Antrag auf Kategorisierung und Online-Kartierung von Spielplätzen in Göttingen

Die CDU-Ratsfraktion will es Kindern, Jugendlichen und im Endeffekt auch deren Eltern leichter machen, sich auch online über Angebote der Stadt zu informieren. Angefangen werden soll dabei bei den Jüngsten. Die Union fordert in der nächsten Ratssitzung am 13. September in einem Antrag, alle öffentlich zugänglichen Spielplätze in der Stadt zu kategorisieren, zu kartieren und anschließend auf einer Plattform online einsehbar zu machen. Dies soll vor allem zugezogenen Eltern mit ihren Kindern helfen, die für sie passenden Spielplätze ausfindig zu machen.

„Nicht jeder Spielplatz kann alle Anforderungen einer Familie erfüllen. Dabei geht es zwar auch um die Ausstattung und deren Nutzbarkeit für verschiedene Altersstufen, besonders aber um zum Beispiel die Barrierefreiheit“, erklärt Ratsherr Dominic Steneberg. „Wir sehen diesen Antrag aber nur als Mosaik einer weit größeren Idee. Wir wollen eine Kinder- und Jugendarbeit 2.0 für unsere Stadt und dabei auf der bestehenden Website www.kinderstadtplan.goettingen.de aufbauen. Wir schlagen neben der bereits angesprochenen Kategorisierung der Spielplätze auch eine zentrale Übersicht aller Veranstaltungen unserer Kinder- und Jugendzentren sowie ein Austauschforum vor. Die Jugendlichen sind heute alle vernetzt. Wieso bieten wir ihnen nicht die Möglichkeit, sich mit anderen Kindern außerhalb ihres jetzigen Freundeskreises zum Bolzen zu verabreden?“ führt der jugendpolitische Sprecher Steneberg weiter aus.

Die Union will dabei kein paralleles soziales Netzwerk aufbauen, sondern für einen ausgewogenen Spagat zwischen Elterninformation und Kinderplattform sorgen. Man erhofft sich davon, das Angebot der Stadt für Kinder und Jugendliche auf breitere Füße zu stellen und in das digitale Zeitalter zu heben.

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