Investitionsplan und Transparenz für Kinderbetreuung

CDU sorgt sich um Versorgung und Vergabe bei KiTa-Plätzen in Göttingen

Mit einem Antrag und einer Anfrage will die CDU-Ratsfraktion Göttingen Druck beim Thema KiTas machen. Nicht nur ein Zeitplan zum Ausbau und Neubau von wohnortnahen KiTa-Plätzen fehle, sondern auch ein transparentes Vergabeverfahren. Die Fraktion fordert konkret ein Investitionsplan für KiTas analog zum bisherigen Investitionsplan für Schulen, eine Prüfung städtischer Immobilien und Grundstücke für einen prioritären KiTa-Bau sowie eine stärkere Rücksichtnahme auf Kinderbetreuungsbedarfe bei großen privaten, gewerblichen oder städtischen Bauprojekten.

„Wir haben im Bereich der Kindertagesstättenbedarfsplanung massiven Nachholbedarf, das ist kein Geheimnis. Wir als CDU wollen einen Anstoß dazu geben, dass wir schnell und vor allem wohnortnah mehr Plätze für die Kinderbetreuung zur Verfügung stellen können“, so Ratsherr Dominic Steneberg. „Wir haben aber auch große Probleme bei der Vergabe der Betreuungsplätze. Immer mehr Eltern sprechen uns an, dass sie das bisherige System nur teilweise nachvollziehen können. Wir wollen für mehr Transparenz und vor allem ein einheitliches und nachvollziehbares Anmeldesystem sorgen.“

Die Anfrage „Unklarheiten im Anmeldeverfahren zur Kinderbetreuung“ ist im Jugendhilfeausschuss am 12. September Thema. Der Antrag „Investitionsplan zum Ausbau der Kinderbetreuungsplätze“ wird in der Ratssitzung am 13. September behandelt.

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