Das Beste aus der Stadthallen-Erneuerung herausholen

CDU fordert Einbindung der Kulturschaffenden und regelmäßige Finanzberichte

Die Entscheidung für die Zukunft der Stadthalle ist gefallen. Nun setzt sich die CDU-Ratsfraktion dafür ein, aus diesem Beschluss das Beste für Göttingen und das Gebäude herauszuholen. Dazu hat die Fraktion Anträge im Finanz- und im Bauausschuss eingebracht.

„Alternativen zur erschreckend teuer werdenden Sanierung der alten Stadthalle konnten wir zwar aufzeigen, die Mehrheit hat jedoch für ein Festhalten an den bisherigen Erneuerungsplänen votiert. Wir werden uns nun trotz aller Kritik gleichzeitig bemühen, das Beste für das Gebäude selbst, die Kulturschaffenden, die Göttinger Bürger und ihre Gäste daraus zu machen“, erklärt Olaf Feuerstein, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Wir setzen uns dafür ein, dass auch während der Planungs- und Bauphase der Kontakt zu den späteren Nutzern der Halle nicht abreißt, sondern dass aktuelle Fragestellungen im Dialog erörtert und geklärt werden. Das wird besonders für die konkrete Umsetzung der einzelnen Sanierungsschritte wichtig werden. Gleichzeitig befürchten wir immer noch, dass der vom Oberbürgermeister genannte Kostenrahmen von knapp 30 Mio. EUR nicht hinreichen wird. Deshalb legen wir Wert darauf, über die finanziellen Projektabwicklung ständig und detailliert auf dem Laufenden gehalten zu werden.“

Im Bauausschuss am 20. Juni und im Finanzausschuss am 25. Juni wird die CDU-Ratsfraktion Anträge einbringen, um diese hohe Transparenz bei der Stadthallen-Sanierung zu gewährleisten. So soll die Verwaltung zum einen den Mitgliedern der Ausschüsse für Finanzen, Bauen und Kultur einmal im Quartal einen aktuellen Finanzbericht zukommen lassen, der über das Sanierungsbudget, offene und anstehende Rechnungen sowie den Zeitplan der einzelnen Sanierungsschritte informiert. Zum anderen sollen Kultur-Schaffende und die Hauptnutzer der Halle stärker als bisher in die konkrete Planung und Umsetzung der einzelnen Sanierungsschritte eingebunden werden. Damit will die CDU erreichen, dass Planungsfehler, die sich negativ auf den späteren Hallenbetrieb auswirken würden, so tunlichst verhindert werden. 

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