Digitalisierungskonzept für Göttingens Schulen

CDU stellt Antrag auf Grundkonzept für Umsetzung des Bund-Länder-Digitalpaktes

Die CDU-Fraktion fordert die Verwaltung in einem Antrag zur Ratssitzung am 17. Mai dazu auf, ein Grundkonzept für die Umsetzung des Bund-Länder-Digitalpaktes an den Göttinger Schulen auszuarbeiten. Insgesamt sollen in ganz Niedersachsen 520 Millionen Euro, davon 470 Millionen Euro durch den Bund bereitgestellt, investiert werden. Bereits im Sommer sollen die ersten Gelder zur Verfügung stehen, so Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

„Wir wollen nicht, dass der Digitalpakt in Göttingen nur ein reines Beschaffungsprogramm wird. Um die Möglichkeiten der digitalen Bildung voll ausschöpfen zu können, müssen Infrastruktur und Didaktik parallel und nicht nacheinander aufgebaut werden“, so der schulpolitische Sprecher Dr. Thomas Häntsch. Es bringe nichts, wenn nur die Technik zur Verfügung gestellt werde. Am Ende zähle die Anwendung im Klassenraum.

Die Stadt Göttingen sei gut beraten, sich umfassend und frühzeitig mit dieser Problematik zu befassen. Nicht nur, um möglichst zeitnah die Finanzmittel zu erhalten, sondern vor allem auch um den einzelnen Schulen unsinnige und aufwändige Alleingänge zu ersparen. Die Umsetzung des „DigitalPakts Schule“ sehe nämlich vor, dass die pädagogische Strategie, die technischen Anforderungen und geeignete Fortbildungsmaßnahmen von den Schulen an die Schulträger herangetragen werden. Deshalb ist es aus Sicht der CDU-Fraktion absolut unabdingbar, dass die Stadt eine Grundkonzeption zur Umsetzung der Digitalisierung in den Schulen erarbeite und den Schulen somit unterstützend bei der konkreten Umsetzung vor Ort zur Seite stehe.

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