Kein SuedLink durch Göttinger Stadtgebiet

Unabsehbare Folgen für Mensch und Natur und Verhinderung städtebaulicher Entwicklung als Folge

In einem dichten Netz von bereits vorhandenen oder in Planung befindlichen Verkehrs- und Versorgungsleitungen im Westen Göttingens, soll laut TenneT auch der SuedLink vorzugsweise durch diesen Korridor verlaufen. Dies hätte laut CDU-Ratsfraktion enorme Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger der westlichen Ortsteile Göttingens zur Folge.

„Die geplante Trassenführung des SuedLink durch unser Stadtgebiet ist nicht hinnehmbar. Sie würde eine unzumutbare Belastung für die Bürgerinnen und Bürger im Göttinger Westen bedeuten, da sie aufgrund fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse über unterirdische Stromkabel einem groß angelegten Feldversuch an Mensch und Natur gleichkommt. Darüber hinaus wird unsere Möglichkeit für Wohnbauentwicklung durch den bereits feststehenden Trassenverlauf der 380kV-Wechselstromleitung dermaßen eingeschränkt; das ist für ein prosperierendes Oberzentrum wie Göttingen inakzeptabel“, so Katharina Schüle-Rennschuh, Mitglied des Umweltausschusses.

Die CDU-Fraktion macht sich daher für die östliche Trassenführung des SuedLink-Trasse stark. Diese führt über Gieboldehausen und Duderstadt im Eichsfeld nach Süden.

„Wir müssen die unbestrittene Last der Energiewende auf allen Schultern gleichmäßig verteilen. Dass nun neben dem Wahle-Mecklar-Erdkabel mit dem SuedLink eine zweite Höchstspannungs-Stromtrasse zu uns ins westliche Stadtgebiet kommen soll, die unsere Ortsteile durchtrennt und einkesselt und damit unsere Umwelt und Entwicklung in nicht absehbarer Art und Weise beeinträchtigen wird, dagegen setzen wir uns entschieden zur Wehr.“, so Schüle-Rennschuh abschließend.

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