"Studentenwerk gibt auf"

CDU-Ratsfraktion kritisiert Verkauf studentischer Wohnheime

Die CDU-Ratsfraktion Göttingen steht einem möglichen Verkauf der in Eigentum des Göttinger Studentenwerks befindlichen Gebäude in der Bürgerstraße 50a sowie der Roten Straße/Burgstraße mit großem Unbehagen gegenüber. Die Fraktion appelliert an das Studentenwerk, nicht vor der Aufgabe der Sanierung der Gebäude samt folgender Mieterhöhung zu resignieren, sondern diese im Interesse aller Göttinger Studenten durchzuführen, um langfristig dem angespannten Wohnungsmarkt weitere Wohnheimplätze zur Verfügung stellen zu können.

„Ein Verkauf bedeutet für Studenten noch mehr Ungerechtigkeit auf dem Göttinger Wohnungsmarkt“, stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Olaf Feuerstein klar. Es sei bereits jetzt nicht mehr sicherzustellen, dass die betroffenen Wohnheime für eine studentische Unterbringung im eigentlichen Sinne, mit fairen und geregelten Bewerbungsbedingungen für alle Studenten gleichermaßen, genutzt werden könnten. Mit einem Verkauf gebe man nicht nur dieses Ziel völlig preis sondern veräußere auch ohne Not potentiell wertvolle und hilfreiche Immobilien.

 

„Anstatt wieder Kontrolle über die eigenen Wohnheime zu erlangen, gibt das Studentenwerk auf. Im Umkehrschluss bedeutet das für neu ankommende Studenten noch weniger günstige Wohnmöglichkeiten und so auch insgesamt ein noch größeres Chaos auf dem Göttinger Wohnungsmarkt“, so Feuerstein.

 

Man erwarte vom Studentenwerk eine Stellungnahme, zu welchen Konditionen und Auflagen dieser Verkauf erfolgen soll und in welcher Form die geplanten Renovierungsarbeiten auch vor der Veräußerung weiterhin durchgeführt werden.

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