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25.03.2018, 13:08 Uhr
Keine Stadthallenumgestaltung ohne ausreichende Parkmöglichkeiten
Stadthalle benötigt „großen Wurf“
Keiner der vier Entwürfe für das Umfeld der Stadthalle wie auch keiner der drei für die Fassadengestaltung treffen auf die volle Zustimmung der CDU-Ratsfraktion. Allerdings zeichnen sich eindeutige Präferenzen ab: Die helle Fassade des Büros Reichel wird bevorzugt, wenn denn sichergestellt werden kann, dass diese nicht schnell verschmutzt und dass sie relativ graffitisicher gemacht werden kann. Aus Sicht der Göttinger CDU-Fraktion ist es dazu denkbar, mittels Videoüberwachung für zusätzliche Sicherheit im Umfeld der Stadthalle zu sorgen. Bei der Umfeldgestaltung wird das Büro Bruno-Fioretti-Marquez Berlin empfohlen, auch wenn in diesem Vorschlag noch kein schlüssiges Verkehrskonzept zu erkennen ist. Generell fordert die CDU-Ratsfraktion, dass am Ende auf keinen Fall weniger Parkplätze zur Verfügung stehen dürfen als heute, sondern deutlich mehr.

Keiner der vier Entwürfe für das Umfeld der Stadthalle wie auch keiner der drei für die Fassadengestaltung treffen auf die volle Zustimmung der CDU-Ratsfraktion. Allerdings zeichnen sich eindeutige Präferenzen ab: Die helle Fassade des Büros Reichel wird bevorzugt, wenn denn sichergestellt werden kann, dass diese nicht schnell verschmutzt und dass sie relativ graffitisicher gemacht werden kann. Aus Sicht der Göttinger CDU-Fraktion ist es dazu denkbar, mittels Videoüberwachung für zusätzliche Sicherheit im Umfeld der Stadthalle zu sorgen. Bei der Umfeldgestaltung wird das Büro Bruno-Fioretti-Marquez Berlin empfohlen, auch wenn in diesem Vorschlag noch kein schlüssiges Verkehrskonzept zu erkennen ist. Generell fordert die CDU-Ratsfraktion, dass am Ende auf keinen Fall weniger Parkplätze zur Verfügung stehen dürfen als heute, sondern deutlich mehr.

Intensiv hatte sich eine Arbeitsgruppe der Fraktion mit allen sieben Entwürfen befasst. „Bei den drei Fassadenentwürfen war die Wahl relativ einfach: Der aufwändige Säulenumbau des PFP-Entwurfes aus Hamburg scheidet allein schon wegen der immensen Kosten für die komplette zusätzliche Umhüllung des Baukörpers aus. Für den dafür notwendigen Millionenbetrag könnten wir wesentlich sinnvoller einen Anbau für das Göttinger Symphonieorchester realisieren“, meint Wibke Güntzler, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. „Bei dem schließlich präferierten Entwurf des Büros Reichel hat besonders gefallen der quasi verglaste Balkon an der Westseite der Halle, der nach Rückbau der jetzigen Pergola einen Witterungsschutz für den Eingangsbereich bilden wird. Allerdings wollen wir noch Referenzen dafür sehen, dass das reliefierte helle Material nicht schon nach kurzer Zeit mit Schmutzfahnen überzogen wird. Zudem muss mindestens im Erdgeschossbereich eine wirksame Anti-Graffiti-Beschichtung möglich sein.“

Umfeldgestaltung und Verkehrskonzept müssen der Zukunft zugewandt sein

In den Wettbewerbsentwürfen für die Umgebungsgestaltung der Stadtverwaltung ist noch kein schlüssiges Verkehrskonzept erkennbar – dieses war vom Baudezernat auch noch nicht eingefordert worden. Aber hier liegen nach Meinung der Christdemokraten die Hauptknackpunkte: „Wenn wir vor der Stadthalle einen großen freien Platz wollen, dann muss eine ein- oder sogar zweigeschossige Tiefgarage gebaut werden, die mindestens dreimal mehr kosten wird als ein oberirdisches Parkhaus vergleichbarer Größe. Auf keinen Fall darf es zu einem Schwund an Stellplätzen kommen, sondern für die Besucher der Stadthalle, des DTs, der Aula, der Alten Mensa, der Albanikirche und der Altstadt müssen mehr Parkplätze zu Verfügung stehen als bisher. Die zweite wichtige Frage ist, wie künftig die Verkehre aus der östlichen Altstadt von und zum Albanikirchhof abgewickelt werden. Würde die jetzige Straßenführung über den Albaniplatz gekappt, dann wäre die aktuelle Busumleitung wegen der Bauarbeiten in der Jüdenstraße gar nicht mehr möglich“, gibt Hans Otto Arnold, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, zu bedenken. Trotz dieser Probleme hat die Arbeitsgruppe der Fraktion für die weitere Planung das Berliner Büro Bruno-Fioretti-Marquez empfohlen.

Neben den genannten Sicherheitsaspekten für die Gebäudehülle der zukünftigen Stadthalle ist es für die Fraktion der Göttinger Christdemokraten von besonderer Bedeutung, dieses zentrale Bauprojekt zukunftsfest zu machen. Dies, so war sich Arbeitsgruppe einig, kann nur geschehen, wenn in der Fachjury zur Entscheidung über die Entwürfe auch die künftige Betreiberin, die GWG, Sitz und Stimme erhält.

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