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23.08.2018, 12:56 Uhr | Sascha Pröhl
CDU-Fraktion besucht Göttinger Kläranlage
Wasseraufbereitung in Zeiten heißer Sommer von besonderer Relevanz
Der Besuch im Göttinger Klärwerk stand schon länger auf der Agenda der CDU-Fraktion. Im Rahmen einer anberaumten Fraktionssitzung informierten sich die Ratsmitglieder der Göttinger CDU über die Herausforderungen der Abwasseraufbereitung.
Göttingen - Der Besuch im Göttinger Klärwerk stand schon länger auf der Agenda der CDU-Fraktion. Im Rahmen einer anberaumten Fraktionssitzung informierten sich die Ratsmitglieder der Göttinger CDU über die Herausforderungen der Abwasseraufbereitung.

Herr Werner Rusteberg, Abteilungsleiter der Abwasserentsorgung der GEB, führte die CDU-Fraktion über das weitläufige Betriebsgelände und erläuterte anhand der Anlage die technischen Herausforderungen der Abwasseraufbereitung.. Dabei wurde deutlich, dass nach wie vor für die Öffentlichkeit Aufklärungsbedarf darüber besteht, welche Stoffe in den Abfluss, bzw. die Toilette gehören und welche nicht.

"Die ,Vermüllung' des Abwassers durch die Entsorgung von Stoffen, die nicht in den Abfluss gehören, jedoch über diesen entsorgt werden, stellt eine enorme Herausforderung für die Wiederaufbereitung der Abwässer dar,
Störstoffe, Chemikalien und weitere Materialien , die in das Abwasser eingeleitet werden, müssen unbedingt wieder herausgefiltert werden, um letztlich wieder in die Oberflächengewässer eingeleitet werden zu können," beschreibt CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Georg Scherer u.a. den Aufgabenkatalog der Wasseraufbereitung.

Für die CDU-Fraktion ist daher von besonderer Bedeutung, steigende Abwassergebühren für die Verbraucher zu vermeiden und gleichzeitig die Belastung für Umwelt und Natur durch Fehleinträge in das Abwasser zu minimieren. Deshalb wird die CDU-Fraktion in einem der kommenden Sitzungen des
Umweltausschusses eine Initiative mit dem Ziel starten, gemeinsam mit den Göttinger Entsorgungsbetrieben Einträge von Fremdstoffen in das Schmutzwasser zu minimieren.

Gleichzeitig gilt es, im Abwasser vorhandene Nährstoffressourcen – wie Phosphat – vermehrt daraus zu gewinnen und dem Stoffkreislauf wieder zuzuführen, um die knappe und problembehaftete Ressource Phosphatdünger in geringerem Maße nutzen zu müssen.

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