Anträge in Ausschüssen

Sanierungskonzept für den Spielplatz „Am Hainholz“ in Nikolausberg, Antrag im Jugendhilfeausschuss am 15.5.2008

Die Verwaltung wird aufgefordert, der Anregung des Ortsrates Nikolausberg zu folgen und ein Sanierungskonzept für den Spielplatz am Hainholz in Nikolausberg zu erarbeiten.

Dabei soll berücksichtigt werden, dass der Spielplatz von älteren Kindern bis zu 12 Jahren genutzt werden kann.

 

 

Begründung:

 

Auf der Ortsratssitzung v. 21.02.2008 hat der Ortsrat beschlossen, die Verwaltung zu bitten, den Spielplatz Hainholz zu sanieren. Die dort befindlichen Spielgeräte sind veraltet. Der Ortsrat bemüht sich seit geraumer Zeit, den Hainholz zu einer Begegnungsstätte für Alt und Jung zu erweitern. Zu diesem Ziel soll der Spielplatz um Geräte ergänzt werden, die auch von älteren Kindern genutzt werden können. Die übrigen in Nikolausberg befindlichen Spielplätze sind im wesentlichen nur für Kleinkinder im Alter bis zu fünf Jahren nutzbar.

 

Die Verwaltung widersetzt sich diesem Vorhaben seit Jahren beharrlich. Anträge in den vergangenen Jahren wurden mit der Begründung abgewiesen, die Sanierung anderer Spielplätze sei dringender. So wurde mehrfach der Spielplatz Am Ampferweg aufwendig saniert. Noch im März 2006 hat die Verwaltung unter Vorlage einer detaillierten Planung eine kurzfristige Umsetzung der Sanierung mit dem Argument abgelehnt, hierfür stünden keine Mittel zur Verfügung. Offensichtlich wurden in der Folgezeit keine Mittel für diesen Spielplatz eingeplant.

 

Die jetzt dem Ortsrat vorgeschlagene Sanierung des Spielplatzes Hölleweg für 38 T€ wurde von der Verwaltung am 14.04.2008 dargestellt. Vorausgegangen war hier eine Unterschriftenaktion, ebenfalls aus April 2008, die dem Ortsrat bis zur Ortsratssitzung am 24.04.2008 nicht bekannt war. Der Ortsrat hatte seinen (erneuten) Beschluss zur Sanierung des Spielplatzes Am Hainholz bereits im Februar 2008 getroffen. Schon dieser Zeitablauf macht deutlich, dass die Ablehnung der „Hainholzsanierung“ nicht allein aus Kostengründen begründet ist.

Gerda Fischer

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