Anträge in Ausschüssen

Erhalt der bisherigen Auffahrt an der Holtenser Landstraße zur B27 (ehem. BAB A 388) Richtung Braunlage/Northeim/Weende-Lutteranger, Bauausschuss 21.2.2008

Der Ausschuss möge dem Rat zum Beschuss empfehlen:

 

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob ein Erhalt der bisherigen Auffahrt an der Holtenser Landstraße zur B 27 (ehem. BAB A 388) Richtung Braunlage/Northeim/Weende-Lutteranger möglich ist.

 

Begründung:

 

In der 82. Änderung des Flächennutzungsplanes 1975 der Stadt Göttingen „Kommunale Entlastungsstraße Holtensen“ ist beinhaltet, dass im Zuge des Neubaus eines Anschlusses der B 27 (ehem. BAB A 388) an die Eisenbreite bzw. die Hermann-Kolbe-Straße, südlich ein Kreisverkehr am Knoten Hermann-Kolbe-Straße / August-Spindler-Straße (mit Auf- und Abfahrrampen zu/von der B 27) entstehen soll. Dabei soll dann gleichzeitig die bisherige Auffahrt von der Holtenser Landstraße zur B 27 Richtung Braunlage/Northeim/Weende-Lutteranger vollständig aufgegeben und rückgebaut werden.

 

Diese vorgenannte Planung hätte eine erhebliche Beeinträchtigung/Erschwerung des Verkehrsflusses aus den Bereichen Holtenser Berg und Hagenberg mit Zielrichtung  Braunlage/Northeim/Weende-Lutteranger zur Folge.

Folgende Punkte sind hier zu nennen:

  • Der bisherige gut funktionierende und übersichtliche Anschluss Holtenser Landstraße soll komplett geschlossen und  kostenintensiv rückgebaut werden.

  • Der gesamte Pendler- und Nachfragerverkehr mit Ziel Braunlage/Northeim/Weende-Lutteranger wird nach aktueller Planung in den Kreisverkehr Hermann-Kolbe-Straße geleitet und trifft dort auf den zukünftig größeren Verkehr (insbesondere LKW) mit Ziel, bzw. Start im Gewerbegebiet Grone. Das wird zu einer beachtlichen Konzentration des Verkehrsaufkommens mit bekannten Folgen führen. Eine spürbare Entzerrung dieses Verkehrsaufkommens könnte durch den Erhalt der bisherigen Auffahrt realisiert werden.
    • Eine erhebliche Verlängerung der Fahrstrecke und Fahrtzeit (ab Kreuzung Hermann-Kolbe-Straße / Holtenser Landstraße) durch die Notwendigkeit erst Richtung Westen auf der Hermann-Kolbe-Straße bis zum Kreisverkehr und neuen Anschluss zu fahren, und dann wieder in der Gegenrichtung nach Osten zu fahren.

    • Die Verlängerung der Fahrtstrecke/Fahrtzeit der GöVB-Buslinie 12 durch eine neue Linienführung.

    • Attraktivitätsverlust des Gewerbegebiets Lutteranger durch eine Erschwerung der Erreichbarkeit und damit ein zu erwartender Nachfragerückgang aus dem Bereich Holtenser Berg und Hagenberg.

    Die vorgenannten Punkte machen unserer Ansicht nach deutlich, dass eine genauere und ernsthafte Prüfung eines Erhalts der bisherigen Auffahrt an der Holtenser Landstraße notwendig ist.

    Holger Welskop

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