Ratsanträge

19. Dez. 2011: Beteiligung der GWG an der Flächenvermarktung der Stadt Göttingen

Bei der Vermarktung städtischer Flächen für Industrie und Gewerbe soll künftig grundsätzlich die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) beteiligt werden.
Die Details der Betrauung der GWG mit dieser erweiterten Aufgabe sind in einem neuen Dienstleistungsvertrag zu regeln, der im Jahr 2012 den bestehenden Vertrag ersetzen soll.

Aufgabe der städtischen Tochtergesellschaft GWG ist gemäß § 1 (3) des  bestehenden Dienstleistungsvertrages, Wirtschaftsunternehmen für die Ansiedlung in Göttingen zu gewinnen und die passenden Grundstücke dazu zu vermitteln.
Die Konzeption einzelner größerer Projekte ist im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung zunächst Aufgabe des Baudezernats, die Übertragung einzelner Projekte auf die GWG war nach § 4 des Vertrages auch bisher schon möglich.
Die Vermarktung städtischer Projekte hat sich als schwierig erwiesen. Es fällt nicht leicht, neue Firmen und Investoren für Göttingen zu interessieren. Genau dies ist eine der originären Aufgaben der GWG. Für Neuansiedlungen und Erweiterungen von Industrie und Gewerbe verfügt die GWG über eigene Grundstücke und vermittelt darüber hinaus auch städtische Grundstücke aus einer festgelegten Liste. Künftig soll sie die Verwaltung aber auch bei der Vermarktung von Vorhaben der Stadt fachlich unterstützen,  wo sie bisher nicht oder nur informell eingebunden war. Mit der Kompetenz der GWG soll die Verwaltung bereits bei der Konzipierung tatkräftige Unterstützung für vermarktbare Lösungen erhalten. Die CDU/FDP Gruppe verspricht sich von diesem begleitenden Marketing eine Entlastung des Baudezernats sowie eine deutlich beschleunigte Umsetzung städtischer Planungen. Die Stadtentwicklung kann davon im allseitigen Interesse nur profitieren.
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