Ratsanträge

26. Apr. 2010: Hundekot vermindern

Die Verwaltung wird beauftragt, zunächst probeweise an bekannten Problemstellen Behälter mit kostenlosen Plastikbeuteln für Hundekot sowie Kübel für die benutzten Beutel aufzustellen.

Begründung:
 
Die Zahl der Beschwerden über erhebliche Verschmutzungen durch Hundekot im Stadtgebiet hat in diesem Frühjahr nochmals deutlich zugenommen. Zwar sind nach § 12 (4) der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in der Stadt Göttingen (vom 17. Juni 2009) Hundeführer gehalten, den von ihren Hunden hinterlassenen Kot auf Straßen, Wegen und auf öffentlichem Grün unverzüglich zu beseitigen. Der einfache Augenschein beweist, dass diese Verordnung nur auf eingeschränkte Akzeptanz stößt. Mit der probeweisen Einrichtung kostenloser Tütenspender und Kübel soll nochmals der Versuch unternommen werden, hier für eine deutliche Verbesserung zu sorgen.
 
Ein sogenanntes Hundeklo kann aus verschiedenen Komponenten bestehen. Die Minimalausstattung ist ein Plastiksackspender mit einem Kübel zur Entsorgung der benutzten Tüten. Ergänzt werden kann diese Säule durch ein Kiesbett mit einer Metallschaufel sowie einen Baumersatz zum Markieren, z. B. in Wien in Form eines alten Autoreifens. Je nach geplantem Standort kann entschieden werden, welche Variante zum Einsatz kommen kann.
 
Als mögliche Standorte könnten wir uns vorstellen: Im Bereich Innenstadt diverse Wallaufgänge, Cheltenhampark, Schillerwiesen sowie die Anlagen um den Kiessee. Nach einem erfolgreichen Versuch sollten dann auch in den Wohngebieten der Ortsteile Hundeklos aufgestellt werden.
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