Ratsanträge

03.05.2019 Grundkonzept für die Umsetzung des Bund-Länder-Digitalpaktes an den Göttinger Schulen

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Grundkonzept für die Umsetzung des Bund-Länder-Digitalpaktes an den Göttinger Schulen zu verfassen. Dieses muss sowohl Fragen einer möglichst einheitlichen und sinnvollen technischen Ausstattung wie die der methodisch-didaktischen Ausrichtung umfassen. Wenn die Landesregierung in diesem Bereich vergleichsweise große Gestaltungsräume zulässt, müssen diese von der Stadt Göttingen - möglichst auch in Kooperation mit dem Landkreis und anderen Kommunen - für den optimalen Einsatz der erheblichen Finanzmittel genutzt werden.

Begründung:

Nach den Ankündigungen des Kultusministers Grant Hendrik Tonne wird jede Schule einen Sockelbetrag von 30.000 Euro plus 430 Euro pro Schüler erhalten. Für die Einreichung eines technischen Konzeptes und eines Konzeptes für die Bildung mit den digitalen Medien werden den Schulträgern zwar bis zu drei Jahre eingeräumt, andererseits gibt es für diese Konzepte so gut wie keinerlei Empfehlungen oder gar Weisungen (Man vertraue in die vernünftigen Entscheidungen vor Ort, sagte Tonne hierzu).

Die Stadt Göttingen als Schulträger ist gut beraten, sich so frühzeitig und umfassend als möglich mit dieser grundsätzlichen Problematik zu befassen, nicht nur, um möglichst zeitnah die Finanzmittel zu erhalten, sondern um den einzelnen Schulen unsinnige und aufwändige Alleingänge zu ersparen. Je früher damit begonnen wird, desto eher sind auch kräftesparende Kooperationen mit anderen Schulträgern möglich und sinnvoll.
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