Ratsanträge

12.09.2018 Sachstandsbericht und Ausweitung der Ehrenamtskarte

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, mit den städtischen Gesellschaften eine Möglichkeit zu finden, wie auch diese Vergünstigungen für Inhaber der Ehrenamtskarte weitergeben können.

Um eine bessere Einschätzung der Attraktivität der Ehrenamtskarte zu erhalten, soll die Verwaltung die ausgegebene Anzahl pro Jahr darlegen. Bei einer geringen Zahl von Ehrenamtskartenbesitzern soll die Verwaltung dem Rat zudem Vorschläge unterbreiten, wie die Attraktivität dieses Angebotes im Rahmen der städtischen Möglichkeiten erhöht werden kann.

Begründung:

Am 06.06.2008 hatte die CDU Fraktion einen Ratsantrag zur Einführung einer Ehrenamtskarte eingebracht. Nach der Beratung im Finanzausschuss ist die Einführung einer solchen Karte beschlossen worden. Schon damals wies die CDU-Fraktion darauf hin, dass die Ehrenamtskarte ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung an die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sein soll. Ohne dieses Engagement wäre auch in Göttingen vieles nicht leistbar.

Aktuell bieten 19 Göttinger Einrichtungen den Inhabern von Ehrenamtskarten eine Vergünstigung, z. B. DT 10 % Preisnachlass, Göttingen Tourismus 50 % Rabatt, JT 10 % Preisnachlass, Stadtbibliothek kostenlose Jahreskarte, Städtisches Museum freier Eintritt usw.

Unser Ziel ist, dass sich auch Gesellschaften wie z. B die GöVB oder die GöSF bereit erklären, eine Vergünstigung für Inhaber von Ehrenamtskarten anzubieten.

Hier einige Beispiele aus anderen Kommunen: Gieboldehausen - freier Eintritt in die Schwimmhalle; Dransfeld und Duderstadt - ermäßigter Eintritt im Erlebnis-, Hallen- und Freibad. Alle weiteren Vergünstigungen aus Göttingen und aus anderen Kommunen können unter www. freiwilligenserver.de eingesehen werden.

Ein weiteres Ziel ist es, die Ehrenamtskarte z.B. über die Homepage der Stadt Göttingen intensiv zu bewerben. In Gesprächen mit engagierten Ehrenamtlichen (Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren) sind diese Ziele sehr deutlich geworden. 
Wir wollen mit unserem Antrag alle Personen, die sich ehrenamtlich in herausragender Weise in Freiwilligen Feuerwehren, in der Altenpflege, in Selbsthilfegruppen, in Sportvereinen, in Kultureinrichtungen und zahlreichen anderen Vereinen und Initiativen für das Gemeinwohl engagieren, unterstützen.

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