Ratsanträge

1. Dez. 2016 Orientierung schaffen und regionale Identifikation stärken – Ortsteilschilder für Göttingen!

Der Rat möge beschließen: Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, an welchen großen Verkehrsachsen in Göttingen eine Beschilderung aufgebaut werden kann, die den Übergang des Kerngebietes der Stadt Göttingen zu den Ortsteilen Weende, Geismar und Grone kennzeichnet. Darüber hinaus sollen die Ortseingangs- und Ortausgangsschilder im gesamten Stadtgebiet einheitlich den jeweiligen Ortsteil anzeigen, an dessen Rand das Schild steht. Begründung: Sowohl für langjährige Göttinger, als auch für neu hinzugezogene ist es nicht leicht, sich zweifelsfrei in Göttingen zu orten. Die Übergänge des Kernstadtgebietes bestehend aus Innenstadt, Nordstadt, Oststadt, Südstadt und Weststadt zu den Ortsteilen Weende, Grone und Geismar sind mittlerweile fließend und nicht mehr zu erkennen. Die Stadt Göttingen ist zweifelsfrei eine Einheit, aber dennoch sollten die großen Ortsteile, die nicht zuletzt aufgrund der eigenständigen Ortsräte über eine gewisse Selbstständigkeit verfügen, mit einer Beschilderung kenntlich gemacht werden. Diese könnten beispielsweise an den Übergängen zu Weende im Maschmühlenweg, in der Hannoverschen Straße, in der Theodor-Heuss-Straße und in der Robert-Koch-Straße stehen, an den Übergängen zu Geismar in der Reinhäuser Landstraße, in der Geismar Landstraße, in der Straße Am Kirschberge und in der Von-Ossietzky-Straße sowie an den Übergängen zu Grone in der Kasseler Landstraße, im Greitweg, in der Grätzelstraße und in der Otto-Brenner-Straße. So wird die regionale Identifikation innerhalb der Stadt Göttingen gestärkt, eine Orientierung im Stadtgebiet geschaffen und nicht zuletzt auch an die Historie erinnert, wie das Stadtgebiet vor den Eingemeindungen im Jahr 1964 ausgesehen hat. Finanzielle Auswirkungen: Die finanziellen Auswirkungen durch das Aufstellen der Beschilderung würden sich im Rahmen halten.
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