Ratsanträge

25. Sept. 2015: Biergarten in der Leineaue

Der Rat möge beschließen: Die Verwaltung möge in Kooperation mit der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH prüfen, welche Möglichkeiten es an der Ostseite der Leine zwischen Godehardstraße und Otto-Frey-Brücke gibt, dort saisonal oder auch ganzjährig ein gastronomisches Angebot z. B. in Form eines Biergartens zu etablieren. Begründung: Schon seit Jahren bemühen sich Politik und Verwaltung, das ursprünglich rein ingenieurtechnische lineare Hochwasserbett der Leine aufzulockern, ohne den unabdingbaren Hochwasserschutz zu vernachlässigen. Bei Normalwasserhöhe ergeben sich so jetzt Flachwasserbereiche und ermöglichen auch für Kinder den gefahrlosen Zugang zum Wasser. Das war früher wegen der steilen Kanalböschungen nicht möglich. Es ist sogar gelungen, im Überflutungsbereich einige Bäume anzupflanzen, die bereits einige hohe Leinefluten überlebt haben. Durch diese diversen Anstrengungen ist es ohne Zweifel gelungen, die Aufenthaltsqualität in diesem ehemals eher eintönigen Bereich deutlich zu erhöhen. Es ist eigentlich nur folgerichtig, dass es verschiedene Überlegungen gibt und gegeben hat, den Bereich speziell hinter der Lokhalle durch ein gastronomisches Angebot für die Göttinger Bürger und ihre Gäste noch interessanter zu machen. Direkt hinter der Lokhalle gab es bereits einmal eine knappe Saison lang so etwas wie einen Biergarten. Es war aber eher eine knallige Sonnenterrasse als eine von Bäumen beschattete Oase. Nun richten sich daher die Überlegungen mehr zur Leine hin: Außerhalb des Hochwasserbereichs könnte ein pavillonartiger Bau errichtet werden mit Getränkeausschank, Essenausgabe und Sanitärräumen. Tische und Bänke könnten dann auch unterhalb der Dammböschung in Wassernähe aufgestellt werden. Neben der Stadt ist in dem genannten Bereich die städtische Tochter GWG im Eigentum der Grundstücke. Die GWG wird selbst ein Interesse haben, außerhalb der Lokhalle für Tagungsteilnehmer und Gäste einen Treffpunkt wie auch einen Ort der Entspannung anzubieten. Deshalb mögen auch Verwaltung und GWG diesen Vorschlag gemeinsam prüfen.
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