Ratsanträge

3. Juli 2014: Reduzierung der Parkgebühren in der Nordstadt und Weende Süd

Reduzierung der Parkgebühren in der Nordstadt und Weende Süd Der Rat möge beschließen: In Ergänzung der Verlängerungen der Höchstparkdauer werden für eine Übergangszeit von zunächst zwei Jahren im gesamten Bereich des „Parkraumkonzeptes Göttingen Nordstadt“ (N-Klinikum Nord, M-Nordstadt II, P-Nordstadt I und L-Oststadt III) die Parkgebühren um 50 % gesenkt. Begründung: Für viele einpendelnde, aber auch ortsansässige Mitarbeiter sozialer und medizinischer Einrichtungen mit und ohne Schichtdienst in der Nordstadt und Weende Süd ist das Auto als Verkehrsmittel unverzichtbar. Für Auszubildende, Praktikanten und geringer Verdienende bedeuten die jetzt erhobenen Parkgebühren von bis zu 120 Euro im Monat eine unzumutbare soziale Härte und sind auch durch die ökologisch bestimmte „push-and-pull-Strategie“ hin zu anderen Verkehrsmitteln nicht zu rechtfertigen. Arbeitgeber sind bemüht, selbst Abhilfe zu schaffen und ihren Mitarbeitern künftig auf neuen Parkplätzen oder Parkhäusern gegen moderate Gebühren arbeitsplatznahe Stellplätze anzubieten. Für die Übergangszeit bis zur Schaffung dieser neuen Stellplätze sollen die Mitarbeiter nicht wesentlich höher belastet werden, als dies später bei einem monatlichen Preis für einen Abstellplatz der Fall sein wird. Die Einnahmen für die neue Parkraumbewirtschaftung in der Nordstadt und Weende Süd sind bereits im ersten Quartal 2014 so hoch ausgefallen, dass die im Zuge des EHP-Programms angestrebten Mehreinnahmen trotzdem erreicht werden. Die verringerten Tarife werden zudem durch eine höhere Auslastung teilweise kompensiert werden. Als zusätzlicher Effekt wird erwartet, dass der Parkdruck in angrenzenden Gebieten nachlassen wird. Eine weitere Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung stößt angeblich an Kapazitätsgrenzen der Planungs- und Genehmigungsstellen, so dass auch hier eine zeitliche Streckung sinnvoll erscheint.
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