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14.09.2018, 10:06 Uhr | Hans Otto Arnold
Museumsneubau der SPD - fern jeder Realität
CDU-Ratsfraktion bestürzt über neues Wolkenschloss am Albaniplatz – Was soll aus dem Denkmalschutz-Ensemble am Ritterplan werden?
Mit Unverständnis bis Bestürzung reagierten nicht nur die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion auf die jüngsten Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Wedrins, den Museumsstandort am Ritterplan aufzugeben und dafür im südlichen Umfeld der Stadthalle einen Museumsneubau hochzuziehen. Entgegen der Meinung aller Museumsfachleute und interessierter Bürger beharrt die SPD auf der in keiner Weise nachvollziehbaren Auffassung, der angestammte Komplex am Ritterplan sei für ein Museum ungeeignet.
Göttingen - Mit Unverständnis bis Bestürzung reagierten nicht nur die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion auf die jüngsten Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Wedrins, den Museumsstandort am Ritterplan aufzugeben und dafür im südlichen Umfeld der Stadthalle einen Museumsneubau hochzuziehen. Entgegen der Meinung aller Museumsfachleute und interessierter Bürger beharrt die SPD auf der in keiner Weise nachvollziehbaren Auffassung, der angestammte Komplex am Ritterplan sei für ein Museum ungeeignet.

Auch Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler lehnt es offensichtlich ab, im Rest seiner Amtszeit das Museumsproblem ernsthaft anzugehen. „Wenn ihm der Hardenberger Hof,  das Hauptgebäude des Museums, aber wirklich so am Herzen liegt, wie er in der Ratssitzung gesagt hat, dann muss er eigentlich wissen, dass 2015 von einem Fachbüro eine detaillierte Bauuntersuchung vorgenommen worden ist – wir wissen also sehr wohl, was da an Denkmalschutzarbeiten auf uns zukommt. Wenn OB Köhler nur dann etwas richten lassen will, wenn er Landeszuschüsse erhält, dann muss man ihn schon fragen, ob er den Hardenberger Hof zur nächsten Stockleffmühle verkommen lassen will“, äußert Wibke Güntzler, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, ihr Unverständnis. „Ich kenne in Göttingen sowohl unter Historikern wie engagierten Bürgern niemand, der nicht dafür einsteht, dass das Gedächnis und Vermächtnis unserer Stadt am Ritterplan erhalten bleiben muss. Das Ensemble ist selbst schon ein unverzichtbares Museumsstück. Der Oberbürgermeister wird sicher auch nicht die bereits verbauten, museumszweckgebundenen Zuschüsse in Höhe von über zwei Mio. EUR an das Land zurücküberweisen wollen.“  

„Wenn der Neubau nicht nur ein Pavillönchen für kleine Wechselausstellungen werden soll, sondern ein zeitgemäßes Museum mit Magazinräumen und Werkstätten, Cafeteria und Museumsshop, dann wird an einen Neubau für weniger als 20 Mio. EUR überhaupt nicht zu denken sein. Dafür ist im künftigen Haushalt wie in der mittelfristigen Finanzplanung kein einziger Euro vorgesehen. Soll das Albani-Quartier mit immer teurer werdender Stadthalle, Tiefgarage, Platzgestaltung und jetzt noch Museumsneubau zum Göttinger Bermudadreieck werden, wo eben mal so 60 Mio. Euro versenkt werden?“, fragt Hans Otto Arnold (CDU), Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses. „Wenn schon ein Neubau, dann bitteschön auch mit genügend Raum für das Stadtarchiv. Diese wirkliche Pflichtaufgabe der Stadt soll gerade in angemietete Räume ausgelagert werden, deren bauliche Anpassung allein schon einen Millionenbetrag verschlingen wird.“